
Erfahre mehr über den Alltag von Familien mit hochbegabten jungen Menschen
Authentische Interviewpartner
In meinem Podcast interviewe ich Eltern, Großeltern und andere Familienmitglieder, die den Alltag mit hochbegabten und teils auch hochsensiblen Kindern gestalten. Diese Menschen teilen ihre Erfahrungen und Erlebnisse im Gespräch mit mir, um den Zuhörer:innen Einblick ins echte Leben mit einer Hochbegabung zu geben – mit all seinen Herausforderungen und Chancen.
Regelmäßig veröffentliche in diesem Format weitere Geschichten aus dem echten Leben “hochbegabter Familien”. Dabei kommen sowohl Freud als auch Leid zur Sprache. Beides findet seinen Platz in den einfühlsamen Gesprächen.
Inspirierende Einblicke
Meine Interviewpartner:innen erzählen ihren individuellen Weg rund um das Thema Hochbegabung. Dabei kommen nicht nur Themen der jungen Menschen in den Fokus, sondern auch der Umgang mit der eigenen Hochbegabung als Eltern oder Großeltern. Welche Möglichkeiten der persönlichen Auseinandersetzung es gibt und wie die Familien ihren individuellen Umgang finden, davon berichten sie in meinem Podcast.
Die Zuhörer:innen dürfen gespannt sein, wie vielfältig und kreativ die Lösungswege sind und welche Ressourcen die Familien aktivieren.


Warum ein Podcast über Hochbegabung?
Im Trailer zum Podcast erläutere ich, warum mich das Thema Hochbegabung bewegt und welche Intention und Ziele ich damit verfolge. Erfahre mehr über meine Arbeit als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und wie daraus die Motivation zum Podcast entstand.

Ab hier findest du alle Podcastfolgen.
Lass dich von den Erfahrungen meiner Gäste inspirieren.
Viel Freude beim Hören!
Theresa (42) hat einen Sohn (7) und eine Tochter (1). Durch ihren Sohn wurde sie auf das Thema Hochbegabung aufmerksam und entdeckte diese auch bei sich selbst. Im Rückblick ist ihr klar, warum sie die Anfangszeit mit ihrem Sohn als so belastend erlebte: sie fühlte sich abhängig, in ihrer Autonomie begrenzt und intellektuell unterfordert.
Gesellschaftliche Rollenerwartungen machen es hochbegabten Frauen oft schwer, nach ihren Bedürfnissen zu handeln. Theresa konnte mit ihrem Mann eine passende Lösung für ihre Familie finden und weiß heute, dass sie dies zu einer entspannteren Mutter gemacht hat.
Als Kulturwissenschaftlerin mit Sprachbegabung konnte sie im Studium durch Auslandsaufenthalte und eine Promotion ihre Talente entfalten. Wir sprechen darüber wie Überanpassung und Nichterkennung der Hochbegabung zu Unzufriedenheit und depressiven Verstimmungen führten.
Wir beleuchten gesellschaftliche Phänomene der Anpassung, Normierung und Nichtpassung und was dies für psychische Gesundheit bedeutet.
Das erwähnte Buch „Patriarchale Belastungsstörung – Geschlecht,
Klasse und Psyche“ von Beatrice Frasl:
https://www.haymonverlag.at/produkt/patriarchale-belastungsstoerung/
Das Zitat, was mir im Gespräch nicht eingefallen ist, aber was
durchaus sinnvoll ist:
„Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht
ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die
Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“
(Reinhold Niebuhrl, US-amerikanischer Theologe, Philosoph und Autor, 1892 – 1971)


Über mich
Als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin begleite ich seit über 15 Jahren junge Menschen in herausfordernden Lebenslagen. In den letzen Jahren kamen vermehrt Familien auf mich zu, deren Kinder Merkmale von Hochbegabung, Hochsensibilität und Neurodivergenz zeigen. Bei der Zusammenarbeit mit den Familien fiel mir auf, dass es leider immer noch viel Unwissenheit über und viele stereotype Sichtweisen auf das Thema Hochbegabung und Neurodivergenz gibt.
Mein Ziel ist es, mit diesem Podcast einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Vielfalt von Hochbegabung und die Facetten eines Lebens mit neurodivergenten Kindern, durch die Geschichten der Familien sichtbarer und fühlbarer werden. Möge es gelingen veraltete Vorurteile und eingefahrene Sichtweisen durch Offenheit, Toleranz, gegenseitiges Verständnis und Wohlwollen zu ersetzen.
Herzlichst
Stefanie Guth





